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Christliche Krankenhäuser in Deutschland

Christliche Krankenhäuser
in Deutschland
Zukunftsweisend menschlich.

10 Wahlprüfsteine

Medizin und Pflege: patientennah - qualitätsgesichert - beziehungsreich

Wahljahr 2013 - daran messen wir Politik!

Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im Umgang mit somatischen und psychischen Krankheiten und Tod zeigt sich, in welchen Wertevorstellungen und ethischen Grundhaltungen eine Gesellschaft lebt. Patienten ebenso wie die Mitarbeitenden erwarten sichere Rahmenbedingungen für eine patientennahe und hochwertige Medizin und Pflege. Im Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag formulieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) die folgenden Forderungen an die Politik.

Wahlprüfstein 01: Arbeitsplätze

Gute Arbeitsbedingungen und ausreichende Personalausstattung in den Kliniken ermöglichen! Pflegende und Ärzte treten in Beziehung zu den ihnen anvertrauten Menschen. Sie verdienen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf gerne ausüben, ihre Motivation nicht verlieren und ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Krankenhäuser müssen gute, nicht zuletzt familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten können. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern wollen gute Arbeit leisten können.

An die Politik: Die Vergütung der Krankenhäuser muss die Finanzierung der Ressourcen für gute Arbeitsbedingungen und personelle Ausstattung ermöglichen.

Wahlprüfstein 02: Fachkräfte

Durch Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenwirken! Damit künftig genügend Fachkräfte für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen, müssen die Ausbildungskapazitäten im Fach Humanmedizin aufgestockt und eine Reform und Innovation der Ausbildung in den Pflegeberufen umgesetzt werden. Junge Menschen brauchen attraktive Anreize, sich für die Gesundheitsberufe zu entscheiden, und durchlässigere Strukturen, um sich dafür qualifizieren zu können.

An die Politik: Ausbildungskapazitäten für Ärzte müssen erhöht werden und die Pflegeausbildungen nach EU-Standard generalistisch erfolgen.

Wahlprüfstein 03: Finanzierung

Krankenhäuser leistungsgerecht, fair und verlässlich finanzieren! Die gegenwärtige Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser erfüllt diese Kriterien nicht. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, Kosten- und vor allem Tariflohnsteigerungen zu refinanzieren. Durch weiteren Personalabbau und zunehmende Arbeitsverdichtung darf die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht länger gefährdet werden.

An die Politik: Wir brauchen einen an den realen Kostenentwicklungen prospektiv orientierten Regelfinanzierungsmechanismus.

Wahlprüfstein 04: Investitionen

Investitionen müssen getätigt werden können! Um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, benötigen Krankenhäuser garantierte und kalkulierbare Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen in ausreichender Höhe. Eine z. B. im Rahmen des Länder-Finanzausgleichs umgesetzte bundesweite Mindestinvestitionsquote würde eine verlässliche Finanzierung der erforderlichen Investitionen ermöglichen.

An die Politik: Bund und Länder müssen ihrer gemeinsamen Finanzierungsverantwortung für die Investitionen nachkommen und dafür geeignete Regelungen schaffen.

Wahlprüfstein 05: Mengendynamik

Mengenentwicklungen dürfen nicht pauschal zu Lasten aller Krankenhäuser gehen! Die Entgelte für Krankenhausleistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken wirtschaftlich arbeiten können und nicht gezwungen sind, Mehrleistungen zu generieren. Problematischen Mengenentwicklungen muss am Ort ihrer Entstehung entgegengewirkt werden. Sie dürfen nicht zu Lasten anderer Kliniken über den Landesbasisfallwert kompensiert werden.

An die Politik: Die Entgelte für Leistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken auch ohne Leistungsmengenausweitungen wirtschaftlich arbeiten können.

Wahlprüfstein 06: Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko ist von den Kostenträgern zu übernehmen! Medizinischer Fortschritt und zunehmende Morbidität einer älter werdenden Bevölkerung führen zu steigendem Behandlungsbedarf und entsprechend steigenden Fallzahlen. Die damit verbundenen Kosten dürfen nicht den Krankenhäusern angelastet werden. Der Gesundheitsfonds muss entsprechend ausgestattet und die Beiträge für die Krankenkassen müssen sozialverträglich bemessen werden.

An die Politik: Der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen müssen genügend Mittel erhalten, um das Morbiditätsrisiko tragen zu können.

Wahlprüfstein 07: Pflege

Die Position der Pflege im Krankenhaus nachhaltig stärken! Wir brauchen im Krankenhaus heute mehr denn je eine professionsübergreifende Zusammenarbeit und eine kooperative Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen. Dazu zählen rechtliche Grundlagen für die Delegation von bisher ärztlichen Aufgaben an die Pflege. Pflegepraktische Studiengänge und verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Fortbildung sind deshalb unerlässlich.

An die Politik: Die nötigen Veränderungen in der Ausbildung und im Berufsrecht müssen endlich umgesetzt werden.

Wahlprüfstein 08: Sicherheit

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende muss gewährleistet sein! Sicherheit ist ein Qualitätskriterium. Um sie gewährleisten zu können, ist ein klinisches Risikomanagement ebenso unerlässlich wie eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Es ist sicherzustellen, dass den Krankenhäusern weiterhin ausreichend Haftpflichtschutz zur Verfügung steht und dieser finanzierbar bleibt.

An die Politik: Haftpflichtversicherungen müssen ordnungspolitisch für alle Kliniken gewährleistet und die Kosten refinanziert werden.

Wahlprüfstein 09: Versorgung

Flächendeckende, patientennahe Versorgung sichern! Patienten müssen auch in Zukunft im Krankenhaus ihrer Wahl behandelt werden können. Eine qualitativ hochwertige Versorgung wird durch Trägervielfalt gesichert. Diese ist zu erhalten und zu fördern. Versorgungsqualität bemisst sich auch daran, wie dem erhöhten Behandlungsaufwand für Menschen mit Behinderung und der palliativmedizinischen Versorgung Rechnung getragen wird.

An die Politik: Eine wohnortnahe und auch die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit erhöhtem Behandlungsaufwand müssen sichergestellt werden.

Wahlprüfstein 10: Verzahnung

Mehr ambulante Versorgung im Krankenhaus! Bereits heute sind Krankenhäuser, zumal als Träger von Medizinischen Versorgungszentren, vielerorts unverzichtbar für die Sicherstellung der fach- und hausärztlichen Versorgung. Ihre Öffnung für ambulante Leistungen und der Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen müssen gerade aus Patientensicht konsequent gefördert und erleichtert werden.

An die Politik: Die Beteiligung der Krankenhäuser an der ambulanten Versorgung muss durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Die Fachverbände von Caritas und Diakonie:
DEKV KKVD

Slideshow Foto 01

„Wir sind eine starke Gemeinschaft.
 Das gibt auch unseren Patienten Kraft.“

Slideshow Foto 02

„Wir tun das medizinisch Richtige.
 Und das menschlich Wichtige.“

Slideshow Foto 03

„Wir setzen uns dafür ein, dass der Beruf
 und das Privatleben zusammengehen.“

Slideshow Foto 04

„Im Krankenhausalltag fehlt oft Zeit.
 Wir nehmen sie uns trotzdem.“

Slideshow Foto 05

„Wir tun was wir können, damit unsere
 Patienten gut aufgehoben sind.“

Slideshow Foto 06

„Wir bringen unser Personal fachlich
 und menschlich weiter.“

Wofür wir stehen

10 Wahlprüfsteine

Medizin und Pflege: patientennah - qualitätsgesichert - beziehungsreich

Wahljahr 2013 - daran messen wir Politik!

Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im Umgang mit somatischen und psychischen Krankheiten und Tod zeigt sich, in welchen Wertevorstellungen und ethischen Grundhaltungen eine Gesellschaft lebt. Patienten ebenso wie die Mitarbeitenden erwarten sichere Rahmenbedingungen für eine patientennahe und hochwertige Medizin und Pflege. Im Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag formulieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) die folgenden Forderungen an die Politik.

Wahlprüfstein 01: Arbeitsplätze

Gute Arbeitsbedingungen und ausreichende Personalausstattung in den Kliniken ermöglichen! Pflegende und Ärzte treten in Beziehung zu den ihnen anvertrauten Menschen. Sie verdienen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf gerne ausüben, ihre Motivation nicht verlieren und ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Krankenhäuser müssen gute, nicht zuletzt familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten können. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern wollen gute Arbeit leisten können.

An die Politik: Die Vergütung der Krankenhäuser muss die Finanzierung der Ressourcen für gute Arbeitsbedingungen und personelle Ausstattung ermöglichen.

Wahlprüfstein 02: Fachkräfte

Durch Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenwirken! Damit künftig genügend Fachkräfte für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen, müssen die Ausbildungskapazitäten im Fach Humanmedizin aufgestockt und eine Reform und Innovation der Ausbildung in den Pflegeberufen umgesetzt werden. Junge Menschen brauchen attraktive Anreize, sich für die Gesundheitsberufe zu entscheiden, und durchlässigere Strukturen, um sich dafür qualifizieren zu können.

An die Politik: Ausbildungskapazitäten für Ärzte müssen erhöht werden und die Pflegeausbildungen nach EU-Standard generalistisch erfolgen.

Wahlprüfstein 03: Finanzierung

Krankenhäuser leistungsgerecht, fair und verlässlich finanzieren! Die gegenwärtige Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser erfüllt diese Kriterien nicht. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, Kosten- und vor allem Tariflohnsteigerungen zu refinanzieren. Durch weiteren Personalabbau und zunehmende Arbeitsverdichtung darf die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht länger gefährdet werden.

An die Politik: Wir brauchen einen an den realen Kostenentwicklungen prospektiv orientierten Regelfinanzierungsmechanismus.

Wahlprüfstein 04: Investitionen

Investitionen müssen getätigt werden können! Um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, benötigen Krankenhäuser garantierte und kalkulierbare Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen in ausreichender Höhe. Eine z. B. im Rahmen des Länder-Finanzausgleichs umgesetzte bundesweite Mindestinvestitionsquote würde eine verlässliche Finanzierung der erforderlichen Investitionen ermöglichen.

An die Politik: Bund und Länder müssen ihrer gemeinsamen Finanzierungsverantwortung für die Investitionen nachkommen und dafür geeignete Regelungen schaffen.

Wahlprüfstein 05: Mengendynamik

Mengenentwicklungen dürfen nicht pauschal zu Lasten aller Krankenhäuser gehen! Die Entgelte für Krankenhausleistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken wirtschaftlich arbeiten können und nicht gezwungen sind, Mehrleistungen zu generieren. Problematischen Mengenentwicklungen muss am Ort ihrer Entstehung entgegengewirkt werden. Sie dürfen nicht zu Lasten anderer Kliniken über den Landesbasisfallwert kompensiert werden.

An die Politik: Die Entgelte für Leistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken auch ohne Leistungsmengenausweitungen wirtschaftlich arbeiten können.

Wahlprüfstein 06: Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko ist von den Kostenträgern zu übernehmen! Medizinischer Fortschritt und zunehmende Morbidität einer älter werdenden Bevölkerung führen zu steigendem Behandlungsbedarf und entsprechend steigenden Fallzahlen. Die damit verbundenen Kosten dürfen nicht den Krankenhäusern angelastet werden. Der Gesundheitsfonds muss entsprechend ausgestattet und die Beiträge für die Krankenkassen müssen sozialverträglich bemessen werden.

An die Politik: Der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen müssen genügend Mittel erhalten, um das Morbiditätsrisiko tragen zu können.

Wahlprüfstein 07: Pflege

Die Position der Pflege im Krankenhaus nachhaltig stärken! Wir brauchen im Krankenhaus heute mehr denn je eine professionsübergreifende Zusammenarbeit und eine kooperative Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen. Dazu zählen rechtliche Grundlagen für die Delegation von bisher ärztlichen Aufgaben an die Pflege. Pflegepraktische Studiengänge und verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Fortbildung sind deshalb unerlässlich.

An die Politik: Die nötigen Veränderungen in der Ausbildung und im Berufsrecht müssen endlich umgesetzt werden.

Wahlprüfstein 08: Sicherheit

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende muss gewährleistet sein! Sicherheit ist ein Qualitätskriterium. Um sie gewährleisten zu können, ist ein klinisches Risikomanagement ebenso unerlässlich wie eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Es ist sicherzustellen, dass den Krankenhäusern weiterhin ausreichend Haftpflichtschutz zur Verfügung steht und dieser finanzierbar bleibt.

An die Politik: Haftpflichtversicherungen müssen ordnungspolitisch für alle Kliniken gewährleistet und die Kosten refinanziert werden.

Wahlprüfstein 09: Versorgung

Flächendeckende, patientennahe Versorgung sichern! Patienten müssen auch in Zukunft im Krankenhaus ihrer Wahl behandelt werden können. Eine qualitativ hochwertige Versorgung wird durch Trägervielfalt gesichert. Diese ist zu erhalten und zu fördern. Versorgungsqualität bemisst sich auch daran, wie dem erhöhten Behandlungsaufwand für Menschen mit Behinderung und der palliativmedizinischen Versorgung Rechnung getragen wird.

An die Politik: Eine wohnortnahe und auch die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit erhöhtem Behandlungsaufwand müssen sichergestellt werden.

Wahlprüfstein 10: Verzahnung

Mehr ambulante Versorgung im Krankenhaus! Bereits heute sind Krankenhäuser, zumal als Träger von Medizinischen Versorgungszentren, vielerorts unverzichtbar für die Sicherstellung der fach- und hausärztlichen Versorgung. Ihre Öffnung für ambulante Leistungen und der Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen müssen gerade aus Patientensicht konsequent gefördert und erleichtert werden.

An die Politik: Die Beteiligung der Krankenhäuser an der ambulanten Versorgung muss durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Die Fachverbände von Caritas und Diakonie:
DEKV KKVD

Christliche Krankenhäuser in Deutschland CKiD

Qualität mit Identität": Manfred Witkowski, Vorsitzender des
Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes e.V., und Generalvikar
Theo Paul, Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverbandes
Deutschlands e.V., beziehen Position.
Weitere Statements auf der grünen CKiD Q-Couch

Wer wir sind

10 Wahlprüfsteine

Medizin und Pflege: patientennah - qualitätsgesichert - beziehungsreich

Wahljahr 2013 - daran messen wir Politik!

Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im Umgang mit somatischen und psychischen Krankheiten und Tod zeigt sich, in welchen Wertevorstellungen und ethischen Grundhaltungen eine Gesellschaft lebt. Patienten ebenso wie die Mitarbeitenden erwarten sichere Rahmenbedingungen für eine patientennahe und hochwertige Medizin und Pflege. Im Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag formulieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) die folgenden Forderungen an die Politik.

Wahlprüfstein 01: Arbeitsplätze

Gute Arbeitsbedingungen und ausreichende Personalausstattung in den Kliniken ermöglichen! Pflegende und Ärzte treten in Beziehung zu den ihnen anvertrauten Menschen. Sie verdienen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf gerne ausüben, ihre Motivation nicht verlieren und ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Krankenhäuser müssen gute, nicht zuletzt familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten können. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern wollen gute Arbeit leisten können.

An die Politik: Die Vergütung der Krankenhäuser muss die Finanzierung der Ressourcen für gute Arbeitsbedingungen und personelle Ausstattung ermöglichen.

Wahlprüfstein 02: Fachkräfte

Durch Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenwirken! Damit künftig genügend Fachkräfte für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen, müssen die Ausbildungskapazitäten im Fach Humanmedizin aufgestockt und eine Reform und Innovation der Ausbildung in den Pflegeberufen umgesetzt werden. Junge Menschen brauchen attraktive Anreize, sich für die Gesundheitsberufe zu entscheiden, und durchlässigere Strukturen, um sich dafür qualifizieren zu können.

An die Politik: Ausbildungskapazitäten für Ärzte müssen erhöht werden und die Pflegeausbildungen nach EU-Standard generalistisch erfolgen.

Wahlprüfstein 03: Finanzierung

Krankenhäuser leistungsgerecht, fair und verlässlich finanzieren! Die gegenwärtige Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser erfüllt diese Kriterien nicht. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, Kosten- und vor allem Tariflohnsteigerungen zu refinanzieren. Durch weiteren Personalabbau und zunehmende Arbeitsverdichtung darf die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht länger gefährdet werden.

An die Politik: Wir brauchen einen an den realen Kostenentwicklungen prospektiv orientierten Regelfinanzierungsmechanismus.

Wahlprüfstein 04: Investitionen

Investitionen müssen getätigt werden können! Um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, benötigen Krankenhäuser garantierte und kalkulierbare Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen in ausreichender Höhe. Eine z. B. im Rahmen des Länder-Finanzausgleichs umgesetzte bundesweite Mindestinvestitionsquote würde eine verlässliche Finanzierung der erforderlichen Investitionen ermöglichen.

An die Politik: Bund und Länder müssen ihrer gemeinsamen Finanzierungsverantwortung für die Investitionen nachkommen und dafür geeignete Regelungen schaffen.

Wahlprüfstein 05: Mengendynamik

Mengenentwicklungen dürfen nicht pauschal zu Lasten aller Krankenhäuser gehen! Die Entgelte für Krankenhausleistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken wirtschaftlich arbeiten können und nicht gezwungen sind, Mehrleistungen zu generieren. Problematischen Mengenentwicklungen muss am Ort ihrer Entstehung entgegengewirkt werden. Sie dürfen nicht zu Lasten anderer Kliniken über den Landesbasisfallwert kompensiert werden.

An die Politik: Die Entgelte für Leistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken auch ohne Leistungsmengenausweitungen wirtschaftlich arbeiten können.

Wahlprüfstein 06: Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko ist von den Kostenträgern zu übernehmen! Medizinischer Fortschritt und zunehmende Morbidität einer älter werdenden Bevölkerung führen zu steigendem Behandlungsbedarf und entsprechend steigenden Fallzahlen. Die damit verbundenen Kosten dürfen nicht den Krankenhäusern angelastet werden. Der Gesundheitsfonds muss entsprechend ausgestattet und die Beiträge für die Krankenkassen müssen sozialverträglich bemessen werden.

An die Politik: Der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen müssen genügend Mittel erhalten, um das Morbiditätsrisiko tragen zu können.

Wahlprüfstein 07: Pflege

Die Position der Pflege im Krankenhaus nachhaltig stärken! Wir brauchen im Krankenhaus heute mehr denn je eine professionsübergreifende Zusammenarbeit und eine kooperative Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen. Dazu zählen rechtliche Grundlagen für die Delegation von bisher ärztlichen Aufgaben an die Pflege. Pflegepraktische Studiengänge und verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Fortbildung sind deshalb unerlässlich.

An die Politik: Die nötigen Veränderungen in der Ausbildung und im Berufsrecht müssen endlich umgesetzt werden.

Wahlprüfstein 08: Sicherheit

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende muss gewährleistet sein! Sicherheit ist ein Qualitätskriterium. Um sie gewährleisten zu können, ist ein klinisches Risikomanagement ebenso unerlässlich wie eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Es ist sicherzustellen, dass den Krankenhäusern weiterhin ausreichend Haftpflichtschutz zur Verfügung steht und dieser finanzierbar bleibt.

An die Politik: Haftpflichtversicherungen müssen ordnungspolitisch für alle Kliniken gewährleistet und die Kosten refinanziert werden.

Wahlprüfstein 09: Versorgung

Flächendeckende, patientennahe Versorgung sichern! Patienten müssen auch in Zukunft im Krankenhaus ihrer Wahl behandelt werden können. Eine qualitativ hochwertige Versorgung wird durch Trägervielfalt gesichert. Diese ist zu erhalten und zu fördern. Versorgungsqualität bemisst sich auch daran, wie dem erhöhten Behandlungsaufwand für Menschen mit Behinderung und der palliativmedizinischen Versorgung Rechnung getragen wird.

An die Politik: Eine wohnortnahe und auch die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit erhöhtem Behandlungsaufwand müssen sichergestellt werden.

Wahlprüfstein 10: Verzahnung

Mehr ambulante Versorgung im Krankenhaus! Bereits heute sind Krankenhäuser, zumal als Träger von Medizinischen Versorgungszentren, vielerorts unverzichtbar für die Sicherstellung der fach- und hausärztlichen Versorgung. Ihre Öffnung für ambulante Leistungen und der Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen müssen gerade aus Patientensicht konsequent gefördert und erleichtert werden.

An die Politik: Die Beteiligung der Krankenhäuser an der ambulanten Versorgung muss durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Die Fachverbände von Caritas und Diakonie:
DEKV KKVD

Zahlen und Werte

christliche Krankenhausverbände: DEKV + KKVD
christliche Krankenhausverbände:
DEKV + KKVD
Krankenhäuser – jedes 3. Deutsche Allgemeinkrankenhaus
Krankenhäuser –
jedes 3. Deutsche Allgemeinkrankenhaus
Betten
über
Patientinnen und Patienten jährlich
rund
Beschäftigte
Ausbildungsplätze
reinvestierte wirtschaftliche Gewinne – statt Renditestreben
zentrales Anliegen:
die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten –
die bestmögliche Versorgung
unserer Patientinnen und Patienten –
durch die Verbindung von Innovationskraft und Menschlichkeit
durch die Verbindung von
Innovationskraft und Menschlichkeit
Christliche Kliniken und Einrichtungen

Was wir tun

10 Wahlprüfsteine

Medizin und Pflege: patientennah - qualitätsgesichert - beziehungsreich

Wahljahr 2013 - daran messen wir Politik!

Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im Umgang mit somatischen und psychischen Krankheiten und Tod zeigt sich, in welchen Wertevorstellungen und ethischen Grundhaltungen eine Gesellschaft lebt. Patienten ebenso wie die Mitarbeitenden erwarten sichere Rahmenbedingungen für eine patientennahe und hochwertige Medizin und Pflege. Im Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag formulieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) die folgenden Forderungen an die Politik.

Wahlprüfstein 01: Arbeitsplätze

Gute Arbeitsbedingungen und ausreichende Personalausstattung in den Kliniken ermöglichen! Pflegende und Ärzte treten in Beziehung zu den ihnen anvertrauten Menschen. Sie verdienen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf gerne ausüben, ihre Motivation nicht verlieren und ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Krankenhäuser müssen gute, nicht zuletzt familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten können. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern wollen gute Arbeit leisten können.

An die Politik: Die Vergütung der Krankenhäuser muss die Finanzierung der Ressourcen für gute Arbeitsbedingungen und personelle Ausstattung ermöglichen.

Wahlprüfstein 02: Fachkräfte

Durch Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenwirken! Damit künftig genügend Fachkräfte für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen, müssen die Ausbildungskapazitäten im Fach Humanmedizin aufgestockt und eine Reform und Innovation der Ausbildung in den Pflegeberufen umgesetzt werden. Junge Menschen brauchen attraktive Anreize, sich für die Gesundheitsberufe zu entscheiden, und durchlässigere Strukturen, um sich dafür qualifizieren zu können.

An die Politik: Ausbildungskapazitäten für Ärzte müssen erhöht werden und die Pflegeausbildungen nach EU-Standard generalistisch erfolgen.

Wahlprüfstein 03: Finanzierung

Krankenhäuser leistungsgerecht, fair und verlässlich finanzieren! Die gegenwärtige Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser erfüllt diese Kriterien nicht. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, Kosten- und vor allem Tariflohnsteigerungen zu refinanzieren. Durch weiteren Personalabbau und zunehmende Arbeitsverdichtung darf die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht länger gefährdet werden.

An die Politik: Wir brauchen einen an den realen Kostenentwicklungen prospektiv orientierten Regelfinanzierungsmechanismus.

Wahlprüfstein 04: Investitionen

Investitionen müssen getätigt werden können! Um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, benötigen Krankenhäuser garantierte und kalkulierbare Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen in ausreichender Höhe. Eine z. B. im Rahmen des Länder-Finanzausgleichs umgesetzte bundesweite Mindestinvestitionsquote würde eine verlässliche Finanzierung der erforderlichen Investitionen ermöglichen.

An die Politik: Bund und Länder müssen ihrer gemeinsamen Finanzierungsverantwortung für die Investitionen nachkommen und dafür geeignete Regelungen schaffen.

Wahlprüfstein 05: Mengendynamik

Mengenentwicklungen dürfen nicht pauschal zu Lasten aller Krankenhäuser gehen! Die Entgelte für Krankenhausleistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken wirtschaftlich arbeiten können und nicht gezwungen sind, Mehrleistungen zu generieren. Problematischen Mengenentwicklungen muss am Ort ihrer Entstehung entgegengewirkt werden. Sie dürfen nicht zu Lasten anderer Kliniken über den Landesbasisfallwert kompensiert werden.

An die Politik: Die Entgelte für Leistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken auch ohne Leistungsmengenausweitungen wirtschaftlich arbeiten können.

Wahlprüfstein 06: Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko ist von den Kostenträgern zu übernehmen! Medizinischer Fortschritt und zunehmende Morbidität einer älter werdenden Bevölkerung führen zu steigendem Behandlungsbedarf und entsprechend steigenden Fallzahlen. Die damit verbundenen Kosten dürfen nicht den Krankenhäusern angelastet werden. Der Gesundheitsfonds muss entsprechend ausgestattet und die Beiträge für die Krankenkassen müssen sozialverträglich bemessen werden.

An die Politik: Der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen müssen genügend Mittel erhalten, um das Morbiditätsrisiko tragen zu können.

Wahlprüfstein 07: Pflege

Die Position der Pflege im Krankenhaus nachhaltig stärken! Wir brauchen im Krankenhaus heute mehr denn je eine professionsübergreifende Zusammenarbeit und eine kooperative Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen. Dazu zählen rechtliche Grundlagen für die Delegation von bisher ärztlichen Aufgaben an die Pflege. Pflegepraktische Studiengänge und verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Fortbildung sind deshalb unerlässlich.

An die Politik: Die nötigen Veränderungen in der Ausbildung und im Berufsrecht müssen endlich umgesetzt werden.

Wahlprüfstein 08: Sicherheit

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende muss gewährleistet sein! Sicherheit ist ein Qualitätskriterium. Um sie gewährleisten zu können, ist ein klinisches Risikomanagement ebenso unerlässlich wie eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Es ist sicherzustellen, dass den Krankenhäusern weiterhin ausreichend Haftpflichtschutz zur Verfügung steht und dieser finanzierbar bleibt.

An die Politik: Haftpflichtversicherungen müssen ordnungspolitisch für alle Kliniken gewährleistet und die Kosten refinanziert werden.

Wahlprüfstein 09: Versorgung

Flächendeckende, patientennahe Versorgung sichern! Patienten müssen auch in Zukunft im Krankenhaus ihrer Wahl behandelt werden können. Eine qualitativ hochwertige Versorgung wird durch Trägervielfalt gesichert. Diese ist zu erhalten und zu fördern. Versorgungsqualität bemisst sich auch daran, wie dem erhöhten Behandlungsaufwand für Menschen mit Behinderung und der palliativmedizinischen Versorgung Rechnung getragen wird.

An die Politik: Eine wohnortnahe und auch die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit erhöhtem Behandlungsaufwand müssen sichergestellt werden.

Wahlprüfstein 10: Verzahnung

Mehr ambulante Versorgung im Krankenhaus! Bereits heute sind Krankenhäuser, zumal als Träger von Medizinischen Versorgungszentren, vielerorts unverzichtbar für die Sicherstellung der fach- und hausärztlichen Versorgung. Ihre Öffnung für ambulante Leistungen und der Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen müssen gerade aus Patientensicht konsequent gefördert und erleichtert werden.

An die Politik: Die Beteiligung der Krankenhäuser an der ambulanten Versorgung muss durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Die Fachverbände von Caritas und Diakonie:
DEKV KKVD

Wettbewerbsstark, werteorientiert und engagiert stehen Christliche
Krankenhäuser in Deutschland für Lebens-Qualität-Medizin.
Foto - Was wir tun - wettbewerbsstark

Wettbewerbsstark

Wir wirtschaften solide, investieren
in die Qualität der Versorgung

Foto - Was wir tun - wettbewerbsstark

Werteorientiert

Wir bieten mehr als Spitzenmedizin

Foto - Was wir tun - wettbewerbsstark

Engagiert

Wir machen uns stark für die
Ausbildung junger Menschen

Sprechen Sie uns an

Ihre Fachverbände der Christlichen Krankenhäuser (CKiD) in Deutschland

DEKV

www.dekv.de
Deutscher Evangelischer
Krankenhausverband e.V
Invalidenstraße 29, 10115 Berlin
E-Mail: info (at) dekv.de
Telefon: +49 (0)30 - 80 19 86-0

KKVD

www.kkvd.de
Katholischer Krankenhausverband
Deutschlands e.V
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin
E-Mail: kkvd (at) caritas.de
Telefon: +49 (0)30 - 28 44 47 30

Pressekontakt:

Georg Stamelos (E-Mail senden)
Mobil: 0170.3411699

10 Wahlprüfsteine

Medizin und Pflege: patientennah - qualitätsgesichert - beziehungsreich

Wahljahr 2013 - daran messen wir Politik!

Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im Umgang mit somatischen und psychischen Krankheiten und Tod zeigt sich, in welchen Wertevorstellungen und ethischen Grundhaltungen eine Gesellschaft lebt. Patienten ebenso wie die Mitarbeitenden erwarten sichere Rahmenbedingungen für eine patientennahe und hochwertige Medizin und Pflege. Im Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag formulieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) die folgenden Forderungen an die Politik.

Wahlprüfstein 01: Arbeitsplätze

Gute Arbeitsbedingungen und ausreichende Personalausstattung in den Kliniken ermöglichen! Pflegende und Ärzte treten in Beziehung zu den ihnen anvertrauten Menschen. Sie verdienen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf gerne ausüben, ihre Motivation nicht verlieren und ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Krankenhäuser müssen gute, nicht zuletzt familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten können. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern wollen gute Arbeit leisten können.

An die Politik: Die Vergütung der Krankenhäuser muss die Finanzierung der Ressourcen für gute Arbeitsbedingungen und personelle Ausstattung ermöglichen.

Wahlprüfstein 02: Fachkräfte

Durch Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenwirken! Damit künftig genügend Fachkräfte für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen, müssen die Ausbildungskapazitäten im Fach Humanmedizin aufgestockt und eine Reform und Innovation der Ausbildung in den Pflegeberufen umgesetzt werden. Junge Menschen brauchen attraktive Anreize, sich für die Gesundheitsberufe zu entscheiden, und durchlässigere Strukturen, um sich dafür qualifizieren zu können.

An die Politik: Ausbildungskapazitäten für Ärzte müssen erhöht werden und die Pflegeausbildungen nach EU-Standard generalistisch erfolgen.

Wahlprüfstein 03: Finanzierung

Krankenhäuser leistungsgerecht, fair und verlässlich finanzieren! Die gegenwärtige Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser erfüllt diese Kriterien nicht. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, Kosten- und vor allem Tariflohnsteigerungen zu refinanzieren. Durch weiteren Personalabbau und zunehmende Arbeitsverdichtung darf die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht länger gefährdet werden.

An die Politik: Wir brauchen einen an den realen Kostenentwicklungen prospektiv orientierten Regelfinanzierungsmechanismus.

Wahlprüfstein 04: Investitionen

Investitionen müssen getätigt werden können! Um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, benötigen Krankenhäuser garantierte und kalkulierbare Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen in ausreichender Höhe. Eine z. B. im Rahmen des Länder-Finanzausgleichs umgesetzte bundesweite Mindestinvestitionsquote würde eine verlässliche Finanzierung der erforderlichen Investitionen ermöglichen.

An die Politik: Bund und Länder müssen ihrer gemeinsamen Finanzierungsverantwortung für die Investitionen nachkommen und dafür geeignete Regelungen schaffen.

Wahlprüfstein 05: Mengendynamik

Mengenentwicklungen dürfen nicht pauschal zu Lasten aller Krankenhäuser gehen! Die Entgelte für Krankenhausleistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken wirtschaftlich arbeiten können und nicht gezwungen sind, Mehrleistungen zu generieren. Problematischen Mengenentwicklungen muss am Ort ihrer Entstehung entgegengewirkt werden. Sie dürfen nicht zu Lasten anderer Kliniken über den Landesbasisfallwert kompensiert werden.

An die Politik: Die Entgelte für Leistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken auch ohne Leistungsmengenausweitungen wirtschaftlich arbeiten können.

Wahlprüfstein 06: Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko ist von den Kostenträgern zu übernehmen! Medizinischer Fortschritt und zunehmende Morbidität einer älter werdenden Bevölkerung führen zu steigendem Behandlungsbedarf und entsprechend steigenden Fallzahlen. Die damit verbundenen Kosten dürfen nicht den Krankenhäusern angelastet werden. Der Gesundheitsfonds muss entsprechend ausgestattet und die Beiträge für die Krankenkassen müssen sozialverträglich bemessen werden.

An die Politik: Der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen müssen genügend Mittel erhalten, um das Morbiditätsrisiko tragen zu können.

Wahlprüfstein 07: Pflege

Die Position der Pflege im Krankenhaus nachhaltig stärken! Wir brauchen im Krankenhaus heute mehr denn je eine professionsübergreifende Zusammenarbeit und eine kooperative Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen. Dazu zählen rechtliche Grundlagen für die Delegation von bisher ärztlichen Aufgaben an die Pflege. Pflegepraktische Studiengänge und verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Fortbildung sind deshalb unerlässlich.

An die Politik: Die nötigen Veränderungen in der Ausbildung und im Berufsrecht müssen endlich umgesetzt werden.

Wahlprüfstein 08: Sicherheit

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende muss gewährleistet sein! Sicherheit ist ein Qualitätskriterium. Um sie gewährleisten zu können, ist ein klinisches Risikomanagement ebenso unerlässlich wie eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Es ist sicherzustellen, dass den Krankenhäusern weiterhin ausreichend Haftpflichtschutz zur Verfügung steht und dieser finanzierbar bleibt.

An die Politik: Haftpflichtversicherungen müssen ordnungspolitisch für alle Kliniken gewährleistet und die Kosten refinanziert werden.

Wahlprüfstein 09: Versorgung

Flächendeckende, patientennahe Versorgung sichern! Patienten müssen auch in Zukunft im Krankenhaus ihrer Wahl behandelt werden können. Eine qualitativ hochwertige Versorgung wird durch Trägervielfalt gesichert. Diese ist zu erhalten und zu fördern. Versorgungsqualität bemisst sich auch daran, wie dem erhöhten Behandlungsaufwand für Menschen mit Behinderung und der palliativmedizinischen Versorgung Rechnung getragen wird.

An die Politik: Eine wohnortnahe und auch die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit erhöhtem Behandlungsaufwand müssen sichergestellt werden.

Wahlprüfstein 10: Verzahnung

Mehr ambulante Versorgung im Krankenhaus! Bereits heute sind Krankenhäuser, zumal als Träger von Medizinischen Versorgungszentren, vielerorts unverzichtbar für die Sicherstellung der fach- und hausärztlichen Versorgung. Ihre Öffnung für ambulante Leistungen und der Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen müssen gerade aus Patientensicht konsequent gefördert und erleichtert werden.

An die Politik: Die Beteiligung der Krankenhäuser an der ambulanten Versorgung muss durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Die Fachverbände von Caritas und Diakonie:
DEKV KKVD

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Medizin und Pflege: patientennah - qualitätsgesichert - beziehungsreich

Wahljahr 2013 - daran messen wir Politik!

Krankenhäuser tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Gerade im Umgang mit somatischen und psychischen Krankheiten und Tod zeigt sich, in welchen Wertevorstellungen und ethischen Grundhaltungen eine Gesellschaft lebt. Patienten ebenso wie die Mitarbeitenden erwarten sichere Rahmenbedingungen für eine patientennahe und hochwertige Medizin und Pflege. Im Blick auf die bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag formulieren die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) die folgenden Forderungen an die Politik.

Wahlprüfstein 01: Arbeitsplätze

Gute Arbeitsbedingungen und ausreichende Personalausstattung in den Kliniken ermöglichen! Pflegende und Ärzte treten in Beziehung zu den ihnen anvertrauten Menschen. Sie verdienen Arbeitsbedingungen, unter denen sie ihren Beruf gerne ausüben, ihre Motivation nicht verlieren und ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Krankenhäuser müssen gute, nicht zuletzt familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten können. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern wollen gute Arbeit leisten können.

An die Politik: Die Vergütung der Krankenhäuser muss die Finanzierung der Ressourcen für gute Arbeitsbedingungen und personelle Ausstattung ermöglichen.

Wahlprüfstein 02: Fachkräfte

Durch Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel entgegenwirken! Damit künftig genügend Fachkräfte für die Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen, müssen die Ausbildungskapazitäten im Fach Humanmedizin aufgestockt und eine Reform und Innovation der Ausbildung in den Pflegeberufen umgesetzt werden. Junge Menschen brauchen attraktive Anreize, sich für die Gesundheitsberufe zu entscheiden, und durchlässigere Strukturen, um sich dafür qualifizieren zu können.

An die Politik: Ausbildungskapazitäten für Ärzte müssen erhöht werden und die Pflegeausbildungen nach EU-Standard generalistisch erfolgen.

Wahlprüfstein 03: Finanzierung

Krankenhäuser leistungsgerecht, fair und verlässlich finanzieren! Die gegenwärtige Finanzierung der Betriebskosten der Krankenhäuser erfüllt diese Kriterien nicht. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, Kosten- und vor allem Tariflohnsteigerungen zu refinanzieren. Durch weiteren Personalabbau und zunehmende Arbeitsverdichtung darf die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht länger gefährdet werden.

An die Politik: Wir brauchen einen an den realen Kostenentwicklungen prospektiv orientierten Regelfinanzierungsmechanismus.

Wahlprüfstein 04: Investitionen

Investitionen müssen getätigt werden können! Um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, benötigen Krankenhäuser garantierte und kalkulierbare Mittel zur Finanzierung ihrer Investitionen in ausreichender Höhe. Eine z. B. im Rahmen des Länder-Finanzausgleichs umgesetzte bundesweite Mindestinvestitionsquote würde eine verlässliche Finanzierung der erforderlichen Investitionen ermöglichen.

An die Politik: Bund und Länder müssen ihrer gemeinsamen Finanzierungsverantwortung für die Investitionen nachkommen und dafür geeignete Regelungen schaffen.

Wahlprüfstein 05: Mengendynamik

Mengenentwicklungen dürfen nicht pauschal zu Lasten aller Krankenhäuser gehen! Die Entgelte für Krankenhausleistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken wirtschaftlich arbeiten können und nicht gezwungen sind, Mehrleistungen zu generieren. Problematischen Mengenentwicklungen muss am Ort ihrer Entstehung entgegengewirkt werden. Sie dürfen nicht zu Lasten anderer Kliniken über den Landesbasisfallwert kompensiert werden.

An die Politik: Die Entgelte für Leistungen müssen so bemessen werden, dass Kliniken auch ohne Leistungsmengenausweitungen wirtschaftlich arbeiten können.

Wahlprüfstein 06: Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko ist von den Kostenträgern zu übernehmen! Medizinischer Fortschritt und zunehmende Morbidität einer älter werdenden Bevölkerung führen zu steigendem Behandlungsbedarf und entsprechend steigenden Fallzahlen. Die damit verbundenen Kosten dürfen nicht den Krankenhäusern angelastet werden. Der Gesundheitsfonds muss entsprechend ausgestattet und die Beiträge für die Krankenkassen müssen sozialverträglich bemessen werden.

An die Politik: Der Gesundheitsfonds und die Krankenkassen müssen genügend Mittel erhalten, um das Morbiditätsrisiko tragen zu können.

Wahlprüfstein 07: Pflege

Die Position der Pflege im Krankenhaus nachhaltig stärken! Wir brauchen im Krankenhaus heute mehr denn je eine professionsübergreifende Zusammenarbeit und eine kooperative Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen. Dazu zählen rechtliche Grundlagen für die Delegation von bisher ärztlichen Aufgaben an die Pflege. Pflegepraktische Studiengänge und verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Fortbildung sind deshalb unerlässlich.

An die Politik: Die nötigen Veränderungen in der Ausbildung und im Berufsrecht müssen endlich umgesetzt werden.

Wahlprüfstein 08: Sicherheit

Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende muss gewährleistet sein! Sicherheit ist ein Qualitätskriterium. Um sie gewährleisten zu können, ist ein klinisches Risikomanagement ebenso unerlässlich wie eine ausreichende Haftpflichtversicherung. Es ist sicherzustellen, dass den Krankenhäusern weiterhin ausreichend Haftpflichtschutz zur Verfügung steht und dieser finanzierbar bleibt.

An die Politik: Haftpflichtversicherungen müssen ordnungspolitisch für alle Kliniken gewährleistet und die Kosten refinanziert werden.

Wahlprüfstein 09: Versorgung

Flächendeckende, patientennahe Versorgung sichern! Patienten müssen auch in Zukunft im Krankenhaus ihrer Wahl behandelt werden können. Eine qualitativ hochwertige Versorgung wird durch Trägervielfalt gesichert. Diese ist zu erhalten und zu fördern. Versorgungsqualität bemisst sich auch daran, wie dem erhöhten Behandlungsaufwand für Menschen mit Behinderung und der palliativmedizinischen Versorgung Rechnung getragen wird.

An die Politik: Eine wohnortnahe und auch die bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit erhöhtem Behandlungsaufwand müssen sichergestellt werden.

Wahlprüfstein 10: Verzahnung

Mehr ambulante Versorgung im Krankenhaus! Bereits heute sind Krankenhäuser, zumal als Träger von Medizinischen Versorgungszentren, vielerorts unverzichtbar für die Sicherstellung der fach- und hausärztlichen Versorgung. Ihre Öffnung für ambulante Leistungen und der Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen müssen gerade aus Patientensicht konsequent gefördert und erleichtert werden.

An die Politik: Die Beteiligung der Krankenhäuser an der ambulanten Versorgung muss durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Die Fachverbände von Caritas und Diakonie:
DEKV KKVD

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Pressemitteilungen

Krankenhausleistungen zum Besten der Patienten!

Berlin, 11. Juli 2014: Mit dem aktuell vorgelegte Forschungsbericht zur Mengenentwicklung lässt sich nicht belegen, dass Krankenhäuser aus ökonomischen Gründen medizinisch unnötige Leistungen erbringen. Das ist eine der zentralen Botschaften dieses im Jahr 2012 von der Politik beauftragten Forschungsgutachtens.

CKiD-Jahrestagung: Verleihung des 1. CKiD PR-Preises

Essen, 2. Juni 2014: Anlässlich der CKiD-Jahrestagung wurde zum ersten Mal ein PR-Preis unter allen 640 christlichen Krankenhäusern vergeben. Am 3. Juni wurden die Preise in der Essener Zeche Zollverein im Rahmen einer Abendveranstaltung feierlich überreicht.

Qualität transparent im Sinne der Patienten weiterentwickeln

Essen, 2. Juni 2014: Gemeinsam mit verantwortlichen Politikern, Vertretern der Verbände und institutionellen Gesundheitsexperten haben über 300 Führungskräfte - darunter Vorstände und Geschäftsführer der großen konfessionellen Träger – die zweite Jahrestagung der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) eröffnet.

Qualitätsindikatoren für kirchliche Krankenhäuser

Berlin, 19. Mai 2014. Auf der CKiD Jahrestagung findet unter dem Motto ‚Qualität mit Identität – offensiv in die Zukunft!‘ am 3./4. Juni in der Essener Zeche Zollverein wird nicht nur der krankenhauspolitische Leitbegriff der neuen Legislaturperiode aufgegriffen. Vielmehr wird das profilierende Qualitätsverständnis der christlichen Krankenhäuser beschrieben und Maßnahmen im Sinne einer CKiD-Qualitätsoffensive entwickelt.

DKG Kampagne „Wann immer das Leben uns braucht“

Berlin, 10. März 2014: Konfessionelle Krankenhäuser beteiligen sich an der DKG-Kampagne und überzeugen auch durch vordere Plätze bei bundesweiten Befragungen zur Patientenzufriedenheit und Great Place to Work- Gütesiegel als Arbeitgeber.

Versorgungsqualität durch Qualitätsinitiativen

Berlin, 07.02.2014:Mit der verstärkten Bildung von Verbundstrukturen treiben konfessionelle Krankenhäuser in den letzten Jahren die Spezialisierung einzelner Behand-lungsbereiche voran. Durch eigene Qualitätsinitiativen zielen sie auf die Sicherung und kontinuierliche Steigerung guter Versorgungsqualität.

Konfessionelle Krankenhäuser führen Geburtenstatistik an

Berlin, 05.02.2014: Trotz steigender Haftpflichtrisiken engagieren sich konfessionelle Krankenhäuser maßgeblich in der Geburtshilfe. Das katholische Sankt-Joseph-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof bleibt Deutschlands geburtenstärkste Klinik.

Kein Ende der strukturellen Unterfinanzierung in Sicht

Berlin, 27.11.2013: Für die Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) klingt die Botschaft wieder einmal zwiespältig: In Puncto Qualitäts- und Personalvorhaltung formuliert der Koalitionsvertrag höchste Anforderungen an die Krankenhäuser. Aber was Verbesserung der finanziellen Ressourcen für Krankenhäuser betrifft, bleiben die Aussagen vage.

Focus Klinikranking 2013: Konfessionelle Krankenhäuser leisten Spitzenmedizin

Die Ergebnisse im Focus-Klinikranking bestätigen, konfessionelle Krankenhäuser stehen für eine patientennahe, qualitativ hochwertige und beziehungsreiche Medizin und Pflege. Evangelische und katholische Krankenhäuser in unterschiedlichen Fachdisziplinen erhielten ausgezeichnete fachliche Bewertungen von mehr als 22.000 befragten Ärzten.

CKiD Wahlprüfsteine - Zentrale Forderungen an die Politik

Berlin 28. Mai 2013: Wir haben im Blick auf die im September anstehende Bundestagswahl zehn Wahlprüfsteine formuliert. Diese sind speziell an die Programme und Versprechungen der Parteien zur Gestaltung der künftigen Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser angelehnt.

Informationsaktion „Leib und Leben – ein Geschenk: Ihre Entscheidung hilft“

Berlin, 17. April 2013: Man kann sich mit guten Gründen für oder gegen eine Organspende entscheiden. Für die CKiD sind Leitlinien für ein menschenwürdiges Sterben auch bei der Organspende wichtig. Das Motto der Aktion „Leib und Leben ein Geschenk“ ist deshalb Programm.

Wird zu viel operiert? - Mengendynamik sachgerecht steuern!

Berlin, 15. Januar 2013: Die optimale Beratung und Versorgung von Patient/-innen darf zu keinem Zeitpunkt hinter wirtschaftlichen Interessen von Chefärzten oder Kliniken zurücktreten.

Referentenentwurf Vertrauliche Geburt ergänzungsbedürftig

Berlin, 28. November 2012: Laut CKiD bedarf der Referentenentwurf ergänzende Regelungen, um ihn an die Realität anzupassen.

Christliche Krankenhäuser bündeln Kräfte mit CKiD-Initiative

Berlin, 25. September 2012 Auf der ersten gemeinsamen Jahrestagung in Berlin stehen die Strategien zur gemeinsame Kommunikation und zur Krankenhauslandschaft 2020 in Deutschland im Fokus.

Bewertung der Beschlüsse zur Krankenhausfinanzierung kritisch!

Berlin, 13.06.2012: Neureglungen der (Re-)Finanzierung von Leistungen und tarifbedingten Personalkostensteigerungen werden den Erfordernissen der Krankenhäuser nicht gerecht.

Höhere Löhne auch für Klinikbeschäftigte

Berlin, 16. 02.2012: Für eine leistungsgerecht Vergütung der verantwortungsvollen Arbeit der KH-Mitarbeitenden muss von der Politik sichergestellt und refinanziert werden.

Versorgungsstrukturgesetz lässt für Krankenhäuser Fragen offen

Berlin, 5.12.2011: Das vom Bundestag verabschiedete GKV‐Versorgungsstrukturgesetz lässt neben positiven Effekten einige Fragen insbesondere der Finanzierung offen.

Publikationen

Trägern und Verbünde Christlicher Krankenhäuser in Dt.

Übersicht: Lage und Verteilung großer Träger und Verbünde Christlicher Krankenhäuser in Deutschland (Auswahl ab 900 Betten, Stand Februar 2014).

CKiD.Polit-Journal.01/14 – Krankenhausversorgung gerecht steuern

Die erste Ausgabe beschäftigt sich mit der gerechten Steuerung der Krankenhausversorgung. Zum einen wird ein Modell zur Sektor übergreifenden Versorgung vorgestellt, zum anderen werden zwei realitätsnahe Sichtweisen auf die Herausforderungen und Grenzen des DRG Systems eingebracht.

Trägern und Verbünde Christlicher Krankenhäuser in Dt.

Übersicht: Lage und Verteilung großer Träger und Verbünde Christlicher Krankenhäuser in Deutschland (Auswahl ab 900 Betten, Stand Februar 2014).

CKiD Wahlprüfsteine: patientennah – qualitätsgesichert – beziehungsreich

Berlin, 28. Mai 2013: Die CKiD Wahlprüfsteine bringen in aller Kürze die wesentlichen Herausforderungen und Probleme der Krankenhäuser auf den Punkt. Allgemeinverständlich formuliert richten sie sich an eine breite Öffentlichkeit. Konfessionelle Krankenhausvertreter können daran anknüpfend mit den örtlichen Abgeordneten und Bewerbern um ein Bundestagsmandat in die Diskussion über die Krankenhauspolitik der kommenden Legislaturperiode treten.

Informationsaktion „Leib und Leben – ein Geschenk: Ihre Entscheidung hilft“

Berlin, 17. April 2013: Mit rund 100.000 Flyer soll in den christlichen Krankenhäusern für das Thema Organspende sensibilisiert und Beratungs- und Gesprächsmöglichkeiten im Krankenhausumfeld aufgezeigt werden. Statt Werbung, soll eine Entscheidung  zu Lebzeiten - für oder gegen - unterstützt werden.

CKiD sehen weiterhin Ergänzungsbedarf beim Entwurf zur Vertraulichen Geburt

Stellungnahme vom 16. April 2013: CKiD begrüßen die gesetzliche Initiative, mit der Einführung der vertraulichen Geburt Schwangeren in entsprechenden Konfliktsituationen zu schützen und dem Herkunfstrecht der Kindern gerecht zu werden.

Prognos Studie: Krankenhauslandschaft 2020 – im Verbund stärker!

Prognos Studie, September 2012: Krankenhauslandschaft 2020 – im Verbund stärker! Studie zu den zukünftigen Herausforderungen kirchlicher Krankenhäuser in Deutschland.

Stell dir vor du hast einen Unfall und die Klinik hat geschlossen…

Videoclip 25. September 2012: Politik und Krankenhausträger müssen Lösungen finden, wie eine zukünftig eine medizinisch und menschlich hervorragende Versorgung mit den steigenden und dem real sinkenden Budget (noch) gesichert werden kann?  

Film anschauen

Anschluss an Europa nicht verpassen!

Stellungnahme 15. Mai 2012: In Zusammenarbiet mit Caritas und Diakonie zu den Eckpunkten der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Vorbereitung eines neuen Pflegeberufegesetzes.

Weichen für die Umstellung des Entgeltsystems richtig stellen!

Anmerkungen 16. April 2012: Anhörung im Auschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 23.04.2012

Tagespauschalierung statt DRG-System ist ein sachgerechter Weg!

Stellungnahmen, 2. Dezember 2011: Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierten Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen

Zuwendung zu Patienten in Krankenhäusern refinanzieren

Stellungnahme 3.November 2012: Drei Aspekte zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstrukturgesetz - GKV-VStG)

Events

CKiD-Jahrestagung „Qualität mit Identität“ am 3./4. Juni in Essen

Die gemeinsame Jahrestagung – der Krankenhäuser in katholischer wie evangelischer Trägerschaft – findet dieses Jahr unter dem Motto ‚Qualität mit Identität – offensiv in die Zukunft!‘ statt. Damit greift die CKiD nicht nur den krankenhauspolitischen Leitbegriff der neuen Legislaturperiode auf, sondern will das profilierende Qualitätsverständnis der christlichen Krankenhäuser beschreiben und Maßnahmen im Sinne einer CKiD-Qualitätsoffensive entwickeln. Auf der CKiD-Jahrestagung diskutieren Krankenhausmanager konfessioneller Kliniken und Verbünde mit Vertreterinnen und Vertretern der Länder, des Bundesgesundheitsministeriums und Patientenorganisationen.

Aufbruch in die Zukunft – Krankenhauslandschaft 2020

Auf der ersten gemeinsamen Jahrestagung der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) am 25. September 2012 in Berlin stand im Fokus: strategische Konzepte und Zukunftsmodelle neuer Verbund- und Kooperationsstrukturen im kirchlichen Bereich. Eine eigens dafür in Auftrag gegebene Prognos-Studie wurde anlässlich der Jahrestagung vorgestellt. Im Gespräch mit dem Herausgeber diskutieren die Vorsitzenden der Verbände DEKV und KKVD über wichtige Parameter, wie christliche Krankenhausträger und -verbünde werteorientiert, innovativ und wettbewerbsstark aufgestellt bleiben.

Interview mit den Vorsitzenden DEKV und KKVD

Netzwerktreffen Öffentlichkeitsarbeit Christlicher Krankenhäuser in Deutschland

Im Rahmen der 1. CKiD Jahrestagung fand auch das erste „Netzwerktreffen Öffentlichkeitsarbeit Christlicher Krankenhäuser in Deutschland“ am 26. September 2012 statt. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Kommunikationsstrategie und die Bedeutung des christlichen Profil in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Vereinbart wurde über eine virtuelle Plattform und regelmäßige Treffen den Austausch und die Zusammenarbeit zu erhöhen sowie die regionale Vernetzung zu intensivieren.  In dem Netzwerktreffen lag ein gute Anfang inne – davon waren alle Beteiligten überzeugt.